WHITE POINT – subliminal installation for Deep Space 8k Ars Electronica 2015

AROTIN & SERGHEI       WHITE POINT   subliminal installation  8K  | 16 x 18m | 2015
installation views   |  Ars Electronica Center Linz  |  media collection  DEEP SPACE 8K  |  opening Festival Ars Electronica 3 september 2015

 

The vanishing point is an imaginary point—or one in a perspective drawing—at which parallel lines receding from the observer seem to converge and vanish. The closer the observer gets to the vanishing point, the further it seems to recede. In the Ars Electronica Center’s new Deep Space featuring projections with 8 x 4K resolution and composed of more than 66 million pixels, the dimensions of the smallest possible vanishing point —assuming it were illuminated to make it visible— would be approximately 1 mm and thus the size of a single pixel.

*WHITE POINT* is based on the premise that the observer is situated in the vanishing point. Visitors thus seem to move into the center of the light inside this single pixel, and are within an imaginary cube made up of six picture membranes. The initial image is reflected and rotated on three different axes. The resulting impression on the part of visitors is to be amidst a perspective that extends in all six directions.

extract of the catalogue Ars Electronica 2015

” WHITE POINT  geht vom kleinstmöglichen weissen Bild aus, die hier im im Deep Space 1 Pixel von ca 1 mm gross ist .

Im ersten Teil  der Installation holen wir den blinkenden Fluchtpunkt einer unendlichen Perspektive aus der unendlichen Tiefe (DEEP)  immer näher an uns heran in unseren Raum (SPACE), und wir gelangen sozusagen in ihn hinein.  Aus diesem unendlich kleinen Punkt  öffnet sich ein pulsierendes Quadrat von 10 mal 10 Lichtzellen, das wiederum aus seinen Bestandteilen, den roten grünen und blauen Farbzellen gebildet ist, und das zum Raum der Betrachter wird.  

Aus diesen Farbzellen, und den Abstufungen ihrer Intensität entstehen auf unseren Screens alle denkbaren Informationen. So zeigen wir im 2. Teil einen maximalen Helligkeitskontrast, und in der Schattenphase des Pulsierens werden zunehmend sublimibale Bilder sichtbar. verschwimmende Zelllandschaften, aus denen sich verschiedene Stränge lösen und in 6 verschiedene Dimensionen ausbreiten, so als würde man in den Fluchtpunkt hineingelangen und in alle Richtungen zugleich blicken können.

Im dritten Teil rekonstruieren sich die Seitenwände unseres rationalen Konstruktions – Denkens in Form des Kubus auf, und wir gelangen zum Lichtimpuls selbst – zum schlagenden “Herzen” des weissen Punktes,  der schliesslich im unendlichen Raum aufgeht.

Als Klang für diesen Raum der unendlichen Möglichkeiten haben wir 3 Klänge kombiert. Das Schlagen des Herzens, und 2 Klänge aus Scriabins Prometheus: zunächst eine Verlängerung des “synthetischen mystischen Hexachords, einem Urklang der Unendlichkeit, mit dem “Prometheus” – das Gedicht des Feuers -oder des Lichts-  beginnt.
Scriabin hatte sich dafür einen der allerersten synthetischen Lichtakkorde ausgedacht und genau vor hundert Jahren zum ersten Mal mit Licht und Orchester aufgeführt. Der zweite Akkord stammt aus dem Mittelteil dieser Komposition und ist der Moment in dem sich das weisse Licht in drei Farben bricht drei ineinander geschachtelte übermässige Dreiklänge die die Oktave geometrisch, philosophisch und physikalisch in drei unendlich fortsetzbare Teile spaltet. “

AOTIN & SERGHEI beim Opening, Linz 3.9. 2015

 

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